Seit zwölf Jahren führe ich meinen individuellen, kleinen Salon in Schlieren.

Wundern Sie sich über den Salon-Namen „Balu“? 

Der Name kam auf einem meiner Rückflüge aus Asien relativ spontan zustande. Im Flugzeug wurde der Film „Das Dschungelbuch“ gezeigt, den ich seit meiner Kindheit nicht mehr gesehen hatte. In den 1.5 Stunden  „Dschungelbuch“ wurde mir bewusst, dass das Lebenscredo vom Bären „Balu“ auch meiner eigenen Vorstellung entsprach;  Balu erklärte dem Menschenkind „Mogli“ die Dschungel-Welt folgendermassen:  „Wenn du nicht nur an dich denkst, sondern immer auch an das Wohl der anderen und auch an das Wohl der Welt, wird es allen gut gehen und es wird immer genug für alle haben“.

Diese Sicht der Dinge spricht mir richtiggehend aus der Seele und so wurde „Balu“ der Name meines frisch eröffneten Salons in Schlieren.

Vor „Balu" war ich 11 Jahre Mitinhaberin eines Gemeinschafts-Salons in dem wir zum Schluss zu fünft zusammen gearbeitet haben. Während diesen Jahren habe ich gelernt was es heisst, gegensätzliche Meinungen unter einem Dach zu vereinen und schwierige Situationen zu einem guten Ende zu bringen.

Das war nicht immer einfach und hat mich einiges an Diplomatie und Gelassenheit gelehrt.

Vor dem Gemeinschafts-Salon in Unterengstringen hatte ich meinem Lehrberuf den Rücken gekehrt und nach einem Handelsschul-Abschluss zehn Jahre in der Administration gearbeitet.
Zwischen zwei Stellen wurde ich von meinem Lehrbetrieb angefragt, ob ich ein paar Wochen aushelfen wolle; 
spontan sagte ich zu. 

Innerhalb weniger Tage Aushilfsarbeit bin ich richtiggehend aufgeblüht und es wurde mir schlagartig bewusst, dass ich sehr viel lieber mit Menschen und Haaren zu tun hatte, als mit Papier. 

Und so bin ich heute mit Leib und Seele Coiffeuse und sehr dankbar, dass ich diesen Weg gewählt habe und wieder zurück zu meinen „Wurzeln“ gefunden habe.